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Nachrichten aus Gem. Heiligenroth

Fahrzeug um nahezu 100 % überladen, Fahrer ohne Lenkzeitnachweise - Transporter eines südosteuropäischen Unternehmens aus dem Verkehr gezogen

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Dienstag, 26.04.2022 kontrollierten die Schwerverkehrskontrolleure der Verkehrsdirektion Koblenz auf der BAB 3, Rastplatz Montabaur gegen 10:00 Uhr einen Transporter eines südosteuropäischen Unternehmens. Das Fahrzeug war mit verschiedenen Stückgütern, unter anderem einer größeren Menge Metallbänder, beladen. Im Rahmen der Kontrolle war zunächst festzustellen, dass der Fahrer keinerlei Nachweise über seine Lenk- und Ruhezeiten führte. Es war daher nicht feststellbar, wie lange er am Kontrolltag oder an den Vortagen mit dem Fahrzeug unterwegs war. Im Weiteren fiel den Kontrolleuren bei der Sichtung der Fahrzeugpapiere auf, dass der Transporter abgelastet war. Die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs, welche vormals bei 5.000 kg lag, betrug nur noch 3.500 kg. Aufgrund der Leermasse von 2.800 kg stand bei dem Fahrzeug daher nur noch eine Ladekapazität von 700 kg zur Verfügung. Dies harmonierte in keinster Weise mit den Gewichtsangaben der vorgelegten Ladepapiere, denn hier kamen die Kontrolleure auf ein rechnerisches Gesamtladungsgewicht von über 3.500 kg. Das Fahrzeug wurde daher auf dem Rastplatz mit polizeieigenen Waagen verwogen und es ergab sich ein ernüchterndes Ergebnis: Statt der erlaubten 3.500 kg brachte der Transporter tatsächliche 6.750 kg auf die Waage und war somit um 92,85 % überladen. Auf die erhebliche Gewichtsüberschreitung angesprochen entgegnete der Fahrer lediglich, dass seine Firma kein Fahrzeug mit entsprechender Ladekapazität besitze und man daher den Transporter nutzen müsse. Für die Kontrolleure ganz klar: Im Rahmen der Anzeigenfertigung erfolgte aufgrund der vorsätzlichen Überladung eine merkliche Erhöhung des Bußgeldes. - Sowohl bei dem Fahrer, als auch bei dem Unternehmen. Die Weiterfahrt mit dem Transporter wurde untersagt und wird erst wieder nach Herstellung eines vorschriftsmäßigen Zustandes gestattet. Zur Verhinderung einer weiteren Nutzung wurden sowohl die Zulassungsbescheinigung, als auch Ladepapiere sichergestellt und eine Lenkradkralle angebracht. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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LKW aus Osteuropa in desolatem Zustand - Fahrzeug wurde direkt stillgelegt

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Donnerstag, 03.02.2022 kontrollierte die Schwerverkehrsgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der BAB 3, Rastplatz "Montabaur" gegen 11:00 Uhr einen LKW eines osteuropäischen Transportunternehmens. Die Kontrolleure stellten zunächst fest, dass der Fahrer seine aus circa 3 Tonnen Stückgut bestehende Ladung teilweise nur unzureichend gesichert hatte. Doch damit nicht genug - Der 7,5-Tonner LKW zeigte erhebliche Mängel. So waren eine Prüffristüberschreitung des Fahrtenschreibers um beinahe 2 Jahre, diverse Beleuchtungsmängel oder defekte Sicherheitsgurte nur erste augenscheinliche Mängel, welche die Kontrolleure dazu veranlassten, dass Fahrzeug bei einer Prüforganisation vorzuführen. Dort ergab eine eingehende Prüfung des LKW weitere gravierende Mängel. Vom Motor tropfte dauerhaft Öl herab, die Druckluftbehälter waren erheblich angerostet, Achsbefestigungen ausgeschlagen, die Abgasanlage teilweise beschädigt. Ein Bremstest zeigte letztlich, dass die Bremsen der Räder stark unterschiedlich verzögerten und insgesamt eine zu geringe Bremsleistung erbrachten. Aufgrund der teilweise als gefährlich zu bewertenden Mängel wurde die Weiterfahrt mit dem LKW direkt untersagt. Die Kennzeichen und die Zulassungsbescheinigung wurden zur Verhinderung einer weiteren Fahrzeugnutzung sichergestellt. Sowohl Fahrer, als auch Unternehmen wurden beanzeigt. Das Transportunternehmen sorgte selbständig für eine Umladung und Weiterbeförderung der Bauelemente. Der LKW soll verladen werden und als Ladung zum Firmensitz nach Osteuropa befördert werden. Dort soll der LKW trotz des Fahrzeugalters von weit mehr als 15 Jahren und der Laufleistung von über 1 Million Kilometer nochmals repariert werden. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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Abgasanlage manipuliert, technische Mängel, ungesicherte Ladung - Weiterfahrt musste bei zwei LKW untersagt werden

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Die Schwerverkehrskontrolleure der Verkehrsdirektion Koblenz mussten am Montag, 20.09.2021 bei einer Kontrollmaßnahme auf dem Rastplatz Montabaur an der BAB 3 zwei LKW die Weiterfahrt untersagen, da erhebliche Verstöße festgestellt wurden. So wurde gegen 10:00 Uhr ein Sattelzug eines osteuropäischen Unternehmens kontrolliert. Der Zug war mit über 10 Tonnen Stückgut beladen und auf dem Weg vom Spanien in Richtung Ruhrgebiet. Ein Blick auf die Ladefläche des Aufliegers ließ direkt erkennen, dass die Ladung mehr als unzureichend gesichert war. Teilweise wurden zu wenige Zurrgurte verwendet, teilweise waren Paletten komplett ohne Sicherungsmittel übereinandergestapelt. An der Zugmaschine wurde zudem neben Reifenmängeln an der Vorderachse und einem defekten Sicherheitsgurt am Fahrersitz festgestellt, dass die AdBlue-Anlage des Motors durch einen beabsichtigten Eingriff in das Steuergerät ausgeschaltet wurde. Eine Abgasnachbehandlung fand somit nicht mehr statt und es wurden deutlich mehr gefährliche Abgase ausgestoßen. Das Fahrzeug wurde zwecks ordnungsgemäßer Mangelbeseitigung zu einer Fachwerkstatt verbracht. Fahrer und Unternehmen wurden beanzeigt und mussten Sicherheitsleistungen hinterlegen. Gegen 12:00 Uhr war dann für einen 12-Tonner LKW eines deutschen Unternehmens die Fahrt zu Ende. Nicht nur, dass dem Kontrolleur der Verkehrsdirektion beim Öffnen der Fahrertür der Sicherheitsgurt des Fahrers aufgrund eines Defekts am Aufrollmechanismus direkt entgegenfiel. Eine eingehende Überprüfung des LKW führte eine Vielzahl weiterer Mängel zu Tage. So waren Lenkübertragungsteile teilweise erheblich ausgeschlagen, die Hinterachse verlor Öl, ein Druckluftbehälter stark verrostet und ein Bremsschlauch porös. Auch hier wurden Anzeigen gegenüber Fahrer und Unternehmen erstattet und es musste erst eine umfangreiche Instandsetzung des Fahrzeugs in einer Fachwerkstatt erfolgen, bevor die Weiterfahrt wieder gestattet wurde. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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Schrottfahrzeug aus dem Verkehr gezogen - Transporter aus Osteuropa zeigte desolaten technischen Zustand

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Dienstag, 06.07.2021 wurde von den Schwerverkehrskontrolleuren der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 11:30 Uhr auf der BAB 3, Rastplatz Heiligenroth, ein Kastenwagen eines osteuropäischen Unternehmens angehalten. Der Kontrolleur staunte nicht schlecht als er an das Fahrzeug herantrat, denn den 60-jährigen Fahrer kannte er bereits von einer vor circa 2 Monaten durchgeführten Kontrolle. Damals war der Fahrer mit einem Transporter unterwegs, welcher aufgrund erheblicher technischer Mängel stillgelegt wurde. Der optische Eindruck des aktuell genutzten Kastenwagens ließ jedoch auch nichts Gutes erahnen. So waren eine teilweise aus den Befestigungen herausgebrochene, vom Fahrzeug abstehende vordere Stoßstange und starke Durchrostungen an den Türschwellern nur die ersten Feststellungen. Eine eingehende Prüfung des Fahrzeugs ergab eine Vielzahl technischer Mängel. Die Sicherheitsgurte von Fahrer und Beifahrer waren gänzlich ohne Funktion und die Fahrzeugbatterie unbefestigt. Auch waren diverse Durchrostungen am Fahrzeugaufbau, defekte Schlösser und mangelhaft befestigte elektrische Leitungen zu beanstanden. Der augenscheinlich defekte Anlasser des Transporters war ausgebaut worden und lag im Fußraum, wodurch ein Starten des Fahrzeugs nur noch durch Anschieben oder Anrollen möglich war. Schockiert war der Kontrolleur jedoch nach einem Blick unter den Transporter. Sowohl Teile des Achskörpers der Vorderachse, als auch des Fahrzeugrahmens insgesamt waren nicht nur an verschiedenen Stellen durch massiven Rostfraß geschwächt, teilweise zeigten sich hier auch großflächige Durchrostungen. Das Fahrzeug befand sich in einem verkehrsgefährdenden Zustand, so dass die Weiterfahrt zum Schutz der Allgemeinheit direkt untersagt wurde. Um eine weitere Nutzung zu verhindern wurde am Transporter eine Sicherungskette angebracht und sowohl Fahrzeugkennzeichen, als auch Zulassungsbescheinigung sichergestellt. Es wurden Anzeigen gegen Fahrer und Halter gefertigt, wobei die abschließenden Ermittlungen noch andauern. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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Schrottfahrzeug aus Osteuropa stillgelegt - Aufbau des Fahrzeugtransporters war nahezu unbefestigt

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Dienstag, 11.05.2021 wurde um 11:00 h ein Fahrzeugtransporter eines osteuropäischen Unternehmens auf der BAB 3, Rastplatz Heiligenroth kontrolliert, weil das Fahrzeug den Schwerverkehrskontrolleuren der Verkehrsdirektion Koblenz bereits im Vorbeifahren wegen des augenscheinlich schlechten technischen Zustands ins Auge sprang. Bei der ersten Prüfung des Fahrzeugs waren die Kontrolleure zunächst verwundert, als man an dem Transporter zwei verschiedene Fahrgestellnummern feststellen konnte. Dies erklärte sich schließlich dadurch, dass nach einem Unfall auf das vorhandene Fahrzeugchassis kurzerhand ein Plateauaufbau eines anderen Fahrzeugs aufgebaut wurde. Erschreckend war jedoch die Feststellung, dass der nachträglich aufgesetzte Aufbau nahezu unbefestigt war. Statt vorgeschriebene Befestigungsmöglichkeiten ordnungsgemäß zu nutzen, war der Aufbau nur mit wenigen Schweißpunkten mit dem Chassis verbunden. Durch die unzulässige Befestigung bestand dauerhaft die Gefahr, dass sich der gesamte Aufbau vom Chassis hätte lösen können. Doch nicht nur die Aufbaubefestigung des zum Kontrollzeitpunkt unbeladenen Transporters war zu beanstanden. Das Fahrzeug zeigte insgesamt gravierende Mängel, wie beispielsweise erhebliche Durchrostungen, mangelhafte Bereifung, defekte Beleuchtungseinrichtungen oder fehlende Befestigungen an der Abgasanlage. Durch die unbefestigte Fahrzeugbatterie bestand zudem dauerhaft die Gefahr eines Kurzschlusses, welcher zu einem Fahrzeugbrand hätte führen können. Die Weiterfahrt mit dem Transporter wurde untersagt. Um eine weitere Nutzung des Transporters zu verhindern, wurden sowohl Zulassungsbescheinigung, als auch Fahrzeugkennzeichen sichergestellt. Das Fahrzeug soll nunmehr verladen und als Ladung weiterbefördert werden. Der Fahrer, welcher zugleich Fahrzeughalter war, wurde beanzeigt. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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Verkehrsunsicheren Kleinbus für unerlaubte gewerbliche Personenbeförderung eingesetzt - Fahrzeug aus Südosteuropa wurde stillgelegt

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Montag, 26.04.2021 kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 11:00 Uhr auf der BAB 3, Rastplatz Heiligenroth, einen Kleinbus eines aus dem südosteuropäischen Raum stammenden Unternehmens. Der mit insgesamt 5 Personen besetzte Kleinbus war den Kontrolleuren aufgefallen, weil in dem augenscheinlich alten Fahrzeug moderne LED-Beleuchtung eingebaut war. Im Rahmen der Kontrollmaßnahme wurde festgesellt, dass der 40-jährige Fahrer zugleich auch der Halter des Fahrzeugs war und er die vier mitfahrenden Personen gegen Entgelt beförderte. Eine Genehmigung für die gewerbliche grenzüberschreitende Personenbeförderung konnte er nicht vorlegen. Die Überprüfung des Kleinbusses ließ schließlich eine Vielzahl technischer Mängel erkennen. Nicht nur, dass die nachträglich in dem 18 Jahre alten Fahrzeug eingebauten LED-Scheinwerfer unsachgemäß befestigt waren und andere Verkehrsteilnehmer blendeten. Vielmehr waren auch ausgeschlagene Lenkungsteile, teilweise bis auf die Karkasse abgefahrene Reifen und erhebliche Durchrostungen, unter anderem am Fahrzeugrahmen, festzustellen. Dass Teile der Auspuffanlage komplett fehlten rundete das negative Bild insgesamt ab. Der Kleinbus wurde bei einer Prüforganisation vorgestellt und es zeigten sich noch weitere Mängel wie etwa poröse Bremsschläuche und stark gerostete Bremsleitungen. Das Fahrzeug wurde durch den Prüfer letztendlich als verkehrsunsicher bewertet. Da von den festgestellten Mängeln teilweise erhebliche Gefahren ausgingen und Verkehrsgefährdungen nicht auszuschließen waren, wurde die Weiterfahrt mit dem Kleinbus direkt untersagt. Zur Verhinderung einer weiteren Nutzung wurden die Fahrzeugkennzeichen und auch die Zulassungsbescheinigung sichergestellt. Nunmehr soll das Fahrzeug aufgeladen und als Ladung zum Firmensitz nach Südosteuropa befördert werden, da eine Reparatur in Deutschland zu kostenintensiv wäre. Der Fahrer wurde angezeigt und musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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Schlafkabine bei LKW nachträglich aufgesetzt und nur mit Klebemasse befestigt - LKW aus Südosteuropa wurde stillgelegt

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Donnerstag, 04.03.2021 fiel den Kontrolleuren der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der BAB 3 ein LKW eines südosteuropäischen Unternehmens auf, welcher bereits an leichten Steigungen sehr stark an Geschwindigkeit verlor. Das Fahrzeug wurde gegen 10:40 h auf der Rastplatz Montabaur angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Der anfängliche Verdacht, dass der 7,5-Tonner überladen sein könnte und daher an Steigungen an Fahrt verlor, bestätigte sich nicht. Das Fahrzeug war leer und der Fahrer auf dem Weg zu seiner nächsten Beladestelle. Die Überprüfung der Bordelektronik des Fahrzeugs ergab schließlich, dass an dem LKW ein technischer Defekt an der Abgasanlage vorlag, was eine verminderte Motorleistung zur Folge hatte. Weiterhin waren neben einer Vielzahl technischer Mängel, wie gebrochener Außenspiegel und defekter Beleuchtungseinrichtungen, welche nur mittels Klebeband repariert wurden, ausgeschlagene Lenkungsteile und ein nicht unerheblicher Ölverlust am Motor festzustellen. Auch war die vordere Stoßstange auf der rechten Seite aufgrund eines Unfalles aus den Befestigungen herausgebrochen und nur noch mittels einer Schnur befestigt. Besonders interessant war für die Kontrolleure jedoch die auf dem Dach des Fahrerhauses angebrachte Schafkabine. Bereits von außen waren hier sehr unprofessionell angebrachte Dichtnähte zu erkennen, welche teilweise deutliche Risse zeigten. Oberhalb des Fahrersitzes war eine Klappe eingebaut, durch welche man in die Schlafkabine gelangen konnte. Augenscheinlich waren sowohl die Klappe, als auch die Schlafkabine nachträglich verbaut worden. Nach festen Verbindungen suchten die Kontrolleure vergeblich. Die Schlafkabine wurde offenbar nur durch größere Mengen an Klebemasse gehalten. Ermittlungen bei einer Fachwerkstatt ergaben schließlich, dass der LKW tatsächlich nachträglich unfachmännisch verändert wurde. Das Fahrzeug wurde ursprünglich ohne Schlafkabine gebaut und ausgeliefert. Die Weiterfahrt wurde untersagt und wird erst wieder gestattet, wenn die Mängel insgesamt abgestellt sind. Sowohl Fahrer als auch Unternehmen wurden beanzeigt und mussten Sicherheitsleistungen hinterlegen. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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Bremsenmängel, ausgeschlagene Achsteile, falsche Räder montiert - Weiterfahrt mit Gespann untersagt

Gem. 56412 Heiligenroth (ots) - Am Mittwoch, 24.02.2021 wurde auf der BAB 3, Rastplatz Heiligenroth, gegen 16:15 Uhr ein Gespann eines südosteuropäischen Unternehmens von den Schwerverkehrskontrolleuren der Verkehrsdirektion Koblenz angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Der 58-jährige Fahrer befand sich auf dem Rückweg in seinen Heimatstaat und hatte auf Transporter und Anhänger jeweils ein Gebrauchtfahrzeug verladen. Während an dem Anhänger nur ein Reifen festzustellen war, welcher die Verschleißgrenze erreicht hatte und gewechselt werden musste, zeigte der Transporter eine Vielzahl technischer Mängel. Neben ausgeschlagenen Achsbefestigungen, Undichtigkeiten an Motor und Getriebe, Beleuchtungsmängeln und porösen Bremsschläuchen wurde festgestellt, dass die Handbremse gänzlich ohne Funktion war und falsche Räder montiert waren, welche beim Lenken im Radkasten schleifen. Zudem passte der auf dem Fahrzeug montierte Aufbau nicht zu dem Fahrgestell und war unfachmännisch befestigt. Fazit: Die Weiterfahrt wurde direkt untersagt. Die Fahrzeugkennzeichen und die Zulassungsbescheinigung des Transporters wurden zur Verhinderung einer weiteren Nutzung sichergestellt. Fahrer und Fahrzeughalter wurden beanzeigt und mussten Sicherheitsleistungen hinterlegen. Da eine Reparatur des Transporters in Deutschland zu kostenintensiv wäre, soll dieser jetzt verladen und als Ladung nach Südosteuropa befördert werden. Rückfragen bitte an: Verkehrsdirektion Koblenz PHK Udo Humberg Telefon: 0261-103-3355 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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